Die Dusche

In der Dusche gehörten Wandeinbauarmaturen mit Hand und Kopfbrause zum Standard bei Bau-GmbH Roth. Wir entschieden uns bereits im Vorfeld für ein Upgrade auf eine Thermostat Armatur und eine Kopfbrause, die aus der Decke und nicht aus der Wand kommt.

Statt einer Duschtasse entschieden wir uns auch bereits beim Hauskauf im Gespräch mit unserem Vertriebsmann, Herrn Friedrich, für ein Saniboard Wedi Fundo mit den Maßen 1,50 x 1,50m, da wir eine bodengleiche Dusche nicht mehr missen wollen.

Als wir dann bei der Bemusterung merkten, dass das gleichbedeutend mit einem mittigen Murkelablauf gewesen wäre, stiegen wir auf Gefälleestrich mit einer Bodeneinlaufrinne um. Der große Vorteil neben dem hübscher anzusehenden Bodeneinlauf ist die Tatsache, dass wir nun in der Dusche nicht mehr zwingend Mosaikfliesen benötigen. Dadurch kann unsere schöne Bodenfliese hier einfach weiter verlegt werden.

Auch die diese Bodeneinlaufrinne haben wir nun getauscht. Die Abdeckung wird nun nicht mehr vollständig aus Edelstahl bestehen, sondern mit einem Stück unserer Bodenfliesen bestückt, so dass die Rinne kaum noch auffallen sollte.

Der Thron

Als Toilettenbecken hatten wir uns für das offensichtlich sehr beliebte Villeroy und Boch Subway 2.0 entschieden, aber es um Spülrandlosigkeit erweitert, die V&B Direct Flush nennt. Der Aufpreis hierfür, den wir dem Angebot vom Morgen entnehmen konnten war verschmerzbar.

Die Waschtischarmaturen

Ein weiterer Wunsch, nämlich Wandeinbauarmaturen für die Waschtische, schien uns vor unserem Termin nur mit niedrigen Mehrkosten verbunden zu sein. Da hatten wir die Rechnung ohne den Profi gemacht. Was wir nicht beachtet hatten: Unterputzarmaturen benötigen eine Gegenstelle in der Wand. Die kostet teils mehr als die eigentliche Armatur. Außerdem wird in der Gästetoilette ein Vorwandelement benötigt, welches bei einer normalen Waschtischarmatur nicht notwendig gewesen wäre.

Möchten wir aber trotzdem haben.

Aus diesem Wunsch heraus ergibt sich nun aber hieraus ein erhöhter Abstimmungsbedarf mit dem Trockenbauer, der die entsprechenden Vorwände herstellen müssen wird. Das wird einer unserer nächsten Termine.

Keine 90 Minuten später kamen wir im Erdgeschoss an und sprachen über das Gäste-WC, was dann auch nach 5 Minuten abgehakt war, da wir hier die gleiche Ausstattung wie im OG haben wollten.

Die Lüftung

Weiter ging es zu den Lüftungsauslässen unserer KWL im Erdgeschoss. Hier machten wir eine Entscheidung rückgängig, die wir im Rahmen der Bemusterung getroffen hatten. Hatten wir sie zuerst in Bereiche verfrachtet wo wir sie nicht sehen können würden, beorderten wir sie nun zurück in den Erker.

Hintergrund war der, dass wir im Erker zwei Hängevitrinen haben werden. Dadurch werden wir wohl nie in die Verlegenheit kommen auf die Roste der Bodenauslässe zu treten oder gar mit einem Stuhl darin zu versacken, was vorher eher der Fall gewesen wäre.

Der Hausanschlussraum

Im Hausanschlussraum hatten wir gedacht kaum Anpassungen vornehmen zu müssen. Doch wir irrten uns. Wir drehten die ganze Planung auf Links. So wanderte der Aufputz Heizkreisverteiler von einer Innenwand nun vor das Fenster.

Die Enthärtungsanlage rutschte vom Fenster neben die Heizung und die Lüftungsleitungen für das Obergeschoss in eine Raumecke. Lohn der ganzen Aktion: Eine annähernd freie Wand für Schränke, Regale oder sonstwas. Der erste Kandidat für die Anbringung an diese Wand wird unser wandhängendes 19″ Rack für die Technik sein.

Mit Freude hörten wir außerdem, dass unsere zentrale Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmeenergierückgewinnung (kurz KWL) trotz Sommerbypass, weniger Raum einnehmen würde als befürchtet. So werden wir Waschmaschine und Trockner doch wieder übereinander positionieren und daneben Platz für allerlei Waschzubehör haben.

Enthärtungsanlage

ich habe schon einmal darüber geschrieben, wieso eine Enthärtungsanlage sinnvoll ist, weswegen wir uns eine solche auch gleich anbieten ließen.

Firma Reddig hatte uns zwei verschiedene Weichwasseranlagen von BWT angeboten. Beide sicher sehr gut und mit allerlei Sperenzchen ausgestattet. Während uns die BWT AQA Perla für unseren Bedarf überdimensioniert erschien, war uns das kleinere Modell für den gebotenen Leistungsumfang noch immer zu teuer. Wir baten um ein Angebot für die Grünbeck softliQ:SC18. Diese ist günstiger, scheint uns für unsere Zwecke ausreichend und überdies auch optisch gefälliger. Gut, im HWR wird es wahrscheinlich ohnehin aussehen wie Kraut und Rüben, aber man muss ja nicht sofort kapitulieren.

Auch unseren Gartenwasseranschluss haben wir aufrüsten lassen. Der gemäß Bauleistungsbeschreibung von Roth Massivhaus enthaltene Außenwasseranschluss wäre nur in 1/2 Zoll ausgeführt worden. Das reicht, um mal einen Schlauch daran anzuschließen. Möchte man aber später die Bewässerung der Botanik automatisieren, ist ein Upgarde auf 3/4 Zoll sinnvoll. Falsch gedacht, wenn man annimmt, dass das ja nicht die Welt kosten kann. Nicht nur der „Wasserhahn“ muss getauscht werden. Auch Zuleitung und  die ohnehin nicht in der BLB enthaltene Außenwasseruhr müssen eine Nummer größer ausfallen. Das macht dann nochmal ein paar Hunderter.

Bequemlichkeit war noch nie billig.

Weiterer Ablauf

Inzwischen haben wir das leicht nachverhandelte Angebot angenommen und müssen uns nun dringend mit dem Trockenbauer abstimmen, um passende Voraussetzungen für Firma Reddig herzustellen.

Bisher sind wir sehr zufrieden mit der Arbeit von Herrn G. bzw. Firma Reddig und fühlen uns auch nicht über den Tisch gezogen, wenn es um die Konditionen der Extrawürste geht. Wenn später bei der Umsetzung dann auch alles so läuft wie besprochen, dürfen wir uns über ein schönes Bad und ein kleines aber feines Gäste-WC freuen.


Nur um Gerüchten vorzubeugen: Nein, Herr G. hat keinerlei Ähnlichkeit mit der Figur auf dem Beitragsbild 🙂

3 Antworten

  1. Sandra sagt:

    Ach ja immer diese Extrakosten davon können wir auch ein Lied singen 😉 Wir warten auch noch auf unser Angebot.
    Aber man freut sich ja auch wenn wieder ein Punkt geklärt ist ..
    Liebe Grüße
    Sandra

  2. Saskia sagt:

    Ich bin Frau G. und freue mich, dass mein Mann, wenn er mal wieder morgens um halb 4 aus dem Bett gefallen ist, schon effizient arbeitet. Noch mehr freue ich mich aber, dass er tatsächlich keinerlei Ähnlichkeit mit dem Herren auf dem Bild oben hat 🙂

    Ich wünsche Ihnen noch eine reibungslose Zeit während des Hausbaus und nach Abschluss viel Freude im neuen Heim.

    • John sagt:

      Vielen Dank Frau G., das hoffen wir auch. Wir haben schon davon gehört, dass die Verwandtschaft im Süden der Republik „gepetzt“ hat, dass hier etwas über die Arbeit Ihres Mannes geschrieben wurde.

      Ehre, wem Ehre gebührt, auch wenn davon bisher (planmäßig) noch nicht viel in der Realität zu sehen ist.

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