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Der Vorsatz war da, aber wir hatten keinerlei Ahnung. Tausend Fragen spukten in unseren Köpfen herum. Ganz vorne mit dabei die Frage nach den Kosten:

Können wir uns das leisten?

Bevor uns wir uns in die Idee völlig verrannten, wollten, ja mussten wir, wissen ob wir überhaupt in der Lage wären das Projekt finanziell zu stemmen. Dass unser Erspartes nicht für die Finanzierung des gesamten Projektes genügen würde war sicher, selbst ohne überhaupt zu wissen wieviel alles kosten würde.

Was macht man, wenn man keine Ahnung hat? Wir für unseren Teil  fragten Personen, die schon einmal vor der gleichen Fragestellung standen. Von diesen erfuhren wir, dass es Finanzierungsberater gibt. Diese sollen einem dabei helfen können, die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit zu bewerten, evtl. zu optimieren und gleich auch noch passende Finanzierungsangebote an Land zu ziehen. Für uns wäre diese Dienstleistung kostenlos, da die Berater, bei erfolgreicher Finanzierungsvermittlung, einen Obolus  von der finanzierenden Bank erhalten.

Ein Telefonat später hatten wir bereits die erste Telefonnummer eines Finanzierungsberaters im Sack. Dieser hatte die Finanzierung des Hausbauprojektes eines Bekannten zu dessen vollster Zufriedenheit betreut. Leider war es allerdings gerade im Urlaub, so dass wir an dieser Stelle erstmal nicht weiterkamen.

Wie wir später feststellen sollten, mangelt es an Finanzierungsberatern bzw. Finanzierungsvermittlern nicht. Jeder Anbieter von Häusern hat selbst welche an der Hand oder gar einen im eigenen Hause sitzen.

Dass es mit den Beratungskünsten dieser Zunft nicht immer so weit her ist lernten wir erst später. Teils nutzen sie nur auf die Datenbasis von Interhyp bzw. Prohyp oder Dr. Klein, um Finanzierungsangebote zu unterbreiten, und haben sonst wenig zu bieten.

Mehr zu unseren Erfahrungen mit Finanzierungsberatern findet ihr in diesem Beitrag.

Kassensturz

Da wir den empfohlenen Berater nicht erreichen konnten, fingen wir an eine akribische Aufstellung unserer monatlichen Einnahmen und Ausgaben anzufertigen. Damit wollten wir sehen, wie groß der Überschuss und damit das Futter für unser Hausbauprojekt denn wäre. Dies nicht nur für die Gegenwart sondern auch hypothetisch für die Zukunft, zum Einzug, zum Eintritt in die Rente, während des hypothetischen Bezuges von Krankengeld und so weiter. So hatten wir zuletzt eine stattliche Excel-Tabelle und unter dem Strich stand im Mittel ein Betrag, den wir für unser Projekt zur Verfügung haben würden.

Das Ergebnis stimmte uns zuversichtlich, dass man damit doch die Finanzierung eines Grundstückskaufs und den Bau eines Hauses bewältigen können sollte.

 

 

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