Am Tag nach der Treppeninstallation, zwei Tage vor Heilig Abend, wollten wir uns das Werk der Treppenbauer ansehen. Das Auto abgestellt und ausgestiegen, schien sich irgendetwas am Haus verändert zu haben. Nur was genau? Einen Moment später war klar: Unsere Haustür ist da!

Kleine Änderung mit großer Wirkung

Bezogen auf das Gesamtprojekt handelt es sich dabei sicher um eine kleine Änderung. Allerdings für uns eine, die einem das Gefühl gibt, dass man sich nun im Endspurt befindet.

Auch ist es ein weiterer Puzzlestein, der einem mehr vom Gesamtbild zeigt. Schließlich haben wir uns die Dinge, die nun in die Realität umgesetzt werden, vor teils über einem Jahr ausgedacht/ausgewählt.

Und tatsächlich gehörte die Haustür zu den ersten Objekten, die wir bemustert hatten.

Hierfür haben wir vor fast einem Jahr, zwei Kataloge mit Haustüren von unserer Frau Börner per Post erhalten. Recht schnell zeigte sich, wohin die Reise für uns gehen sollte.

Die Villa Lugana bringt im Standard eine Tür der Firma Obst mit, die über ein feststehendes Seitenteil verfügt.

Es galt zu entscheiden was für eine Tür es werden solle und wie das Glas des Seitenteils zu gestalten wäre. Nach sehr guten Erfahrungen mit Glasdekorfolie an anderer Stelle stand für uns fest, dass wir keine der in unseren Augen antiquiert wirkenden oder preislich unattraktiven Glasdekorvarianten wählen würden. Ein weiterer Vorteil bei Glasdekorfolie. Hat man genug von der Optik, kann man sie sehr günstig wechseln.

Die Qual der Wahl

Es blieb zu wählen, was für eine Tür es denn werden solle. Hilfreich hierfür dar der Online Haustürkonfigurator der Dirma Obst. Unsere Wahl fiel auf das Modell Campos 1, welches uns optisch sehr ansprach und sogar zu denen gehörte, die nicht aufpreispflichtig waren.

Ganz zu Anfang sollte unsere Haustür noch anthrazit und später dann rot werden. Anthrazit, als wir noch nicht realisiert hatten, dass einseitig folierte Fenster bei Bau-GmbH Roth richtig teuer sind und rot, nachdem wir das herausgefunden hatten. Hierfür hatten wir uns dann bereits von unserem Roth Massivhaus Vertriebsmann: Herrn Friedrich den entsprechenden Mehrpreis mit ins Angebot für das Haus einrechnen lassen.

Erst im Verlauf der weiteren Bemusterung mussten wir dann feststellen, dass der eingeplante Mehrpreis für eine farbige Haustür keinen Farbton enthielt, den wir hätten haben wollen. Also hätte ein Upgrade für die Farbwahl hergemusst, was rund 800€ für Tür und Seitenteil bedeutet hätte. Beim Brüten über die möglichen Farben entschieden wir uns dann jedoch gänzlich gegen eine farbige Haustür.

Jetzt, vor unserer Haustür stehend, bereuen wir unsere Entscheidung nicht. Und das ist es ja, was zählt.

Sattes Schließen der Tür

Die neue Türfüllung sorgt nun auch dafür, dass man das Gefühl hat, dass das Haus auch wirklich geschlossen ist, wenn die Tür zu ist. Lässt man die Tür nun ins Schloss fallen, gibt es einen satten Sound und kein fades Klapp.

Die Baufüllung war doch etwas leicht und dünn im direkten Vergleich. Ohne Frage, wer unberechtigt herein möchte, kommt auch durch die nun verbaute, finale Tür. Doch dürfte diese nun Langfinger etwas länger aufhalten und mehr Krach verursachen, was uns ein wenig beruhigt.

Neben der Haustür hatte Bau-GmbH Roth auch unsere ungeliebte Handkurbel für die Jalousie am ersten Rettungsweg installiert und sämtliche Scheiben von Aufklebern befreit. Gerne hätten auch die Fenster gleich noch geputzt werden können, wozu sich Roth Massivhaus aber leider nicht hinreißen ließ.

Das bleibt dann wohl an uns hängen. Eventuell findet sich aber auch noch ein lokaler Reinigungsdiensleister in Ludwigsfelde, der das budgetschonend für uns übernimmt.

Tipps diesbezüglich sind hochwillkommen!

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