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Etwa einen Monat lang fragten wir unsere Besucher: Welche Heizung bevorzugst du?  Hier nun das für uns überraschende Ergebnis, welche Heizung für den Neubau von unseren Lesern bevorzugt wird.

Welche Heizung für den Neubau

Wie so viele Themen rund ums Haus, wird auch das Thema Heizungstechnik kontrovers diskutiert. Neben den wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten spiegeln die Meinungen der Diskutierenden oft auch deren Bauchgefühl, Aberglauben oder Vorurteile wider. Letztlich müssen nicht die Experten entscheiden, welche Heizung man sich in sein Eigenheim bauen lässt, sondern die Bauherrschaft höchst persönlich. Und diese muss es später natürlich auch ausbaden, wenn sich die Kosten des gewählten Energieträgers anders entwickeln als erwartet oder sich die Randbedingungen ändern, aufgrund derer man sich für ein bestimmtes Heizungssystem entschieden hat.

Wir haben es uns damals bei der Entscheidung für eine Heizungstechnik für unsere Stadtvilla nicht leicht gemacht. Die Mehrzahl der Anbieter schwor auf Gas- Brennwertthermen, einige rieten zur Luft-Wasser-Wärmepumpe, einer gar zur Luft-Luft-Wärmepumpe. Von unserer präferierten Geothermie- Wärmepumpe rieten alle Anbieter aufgrund der immensen Kosten ab. Brenstoffzellen und Eisspeicher wurden am Rande erwähnt aber als ebenfalls zu teuer gebrandmarkt.

Da wir aber partout keine Gasheizung wollten und die faktischen Kosten für eine Erdwärmepumpe schwer abschätzbar waren, entschieden wir uns für eine effiziente und leise Luft-Wasser-Wärmepumpe. Hätte man uns damals gefragt, was wohl die meisten Bauherren wählen, hätten wir mit Sicherheit auf die Gas-Brennwerttherme getippt.

Wärmepumpen liegen weit vorne

Natürlich sind 153 abgegebene Stimmen weit davon entfernt ein komplettes Stimmungsbild abzugeben. Doch können wir mit Fug und Recht behaupten, dass unter den Lesern und Leserinnen unseres Blogs, Wärmepumpen ganz klarer Favorit sind. Immerhin zwei Drittel gaben den Wärmepumpen, allen voran der Luft-Wasser-Wärmepumpe ihre Stimme.

Für die recht jungen Systeme: Gas-Wärmepumpe, Eisspeicher und Brennstoffzellenheizung gab es jeweils nur eine Stimme, obwohl gerade letztgenannter sehr großes Potential zugesprochen wird. Warum sie weniger populär sind, hat neben dem sicher noch stattlichen Kosten, wohl nicht zuletzt damit zu tun, dass diese Heizungen von den Hausanbietern kaum aktiv vermarktet werden. Was wohl auch damit zusammenhängen mag, dass viele Heizungsbauer (noch) keine oder wenig Erfahrungen mit diesen Systemen haben.

Kommen wir von Mutmaßungen zum Stimmungsbild bezüglich Heizungssystemen.

 

Umfrageergebnis: Welche Heizung bevorzugst du?

Umfrageergebnis: Welche Heizung bevorzugst du? (Stand 07.09.2017)

 

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Die Abstimmung läuft weiter

Ähnlich wie bei der ersten Umfrage zum Thema: Massivhaus, Fertighaus, usw. lassen wir auch diese Umfrage weiterhin zur Abstimmung offen.
Eventuell verschiebt sich die Stimmung hier ja noch in den kommenden Wochen und Monaten.

Welche Heizung bevorzugst du?

Ergebnisse

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Neue Umfrage zur Wahl des Mauerwerks

Bei uns läuft momentan der Rohbau in vollen Zügen und uns aufgefallen ist, dass wir uns vorher gar keine Gedanken darum gemacht haben, aus welchen Steinen denn unser Haus überhaupt gebaut werden sollte.

Vielen Bauherren geht es hier jedoch anders. Poroton (Hohllochziegel), Kalksandstein oder Porenbeton, monolithisch oder mit Wärmedämmverbundsystem oder gar Blähtontafeln. Es gibt wieder einmal viele Meinungen und jeder Hersteller und Experte ist sich sicher, dass sein System das einzig Richtige ist.

Brandschutz, Schallschutz, Diffusionsoffenheit, Wärmedämmvermögen, umweltfreundliche Herstellung und viele andere Punkte werden von den einzelnen Werkstoffen unterschiedlich gut bedient. Doch was würdet ihr wählen oder was habt ihr gewählt? Was hat euch bewogen diesen Baustoff zu wählen und keinen anderen? Wir sind gespannt und würden uns über viele Kommentare zum Thema freuen,

Welchen Wandaufbau für das Massivhaus würdest du wählen?

Ergebnisse

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10 Antworten

  1. Daniel sagt:

    Vom WDVS (Plastiktüte ums Haus) halten wir ja nüscht. Haben deshalb auch 42,5cm dicke Wände (+Putz). Für das Raumklima einfach besser.

    • John sagt:

      Hätte ich mich mit dem Thema vorher beschäftigt, hätte ich mich wohl auch für die monolithische Variante oder gar Poroton mit Perlit entschieden. In wie fern Porenbeton diffusionsoffen ist oder nicht und damit das Raumklima positiv beeinflussen kann ist ja Gegenstand unzähliger Diskussionen. Während die Einen behaupten maßgeblich für das Raumklima wäre der Innenputz, meinen andere alles wäre doof, außer Poroton oder Blähton.
      Im Fokus hätte für mich eher der Verzicht auf eine aufwendige Dämmung gestanden. Wird die nicht korrekt mit aufeinander perfekt abgestimmten Komponenten ausgeführt, gibts ja bekanntermaßen Probleme, die man nicht haben will. Ohne WDVS gibts da weniger Potential für Hässlichkeiten. Nun werden wir ein WDVS haben und hoffen, dass Roth dieses Tipptopp ausführt. Derzeit wohnen wir in einem WDVS Bau und können uns über mieses Raumklima nicht beklagen 🙂

  2. Ich schließe mich Daniel an, Plastiktüte geht garnicht, deshalb haben wir seiner Zeit mit 36,5er Porenbeton gebaut….jetzt muss man wohl die 42er wählen, dank verschärfter ENEV aber sicher bin ich mir da nicht. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten ;-).

  3. Clemens sagt:

    Es fehlt die Auswahl Poroton ohne Füllung und WDVS. Das haben wir nämlich. 36,5er Ziegel. Bisher in 2 Wintern keinerlei Probleme. Würde jederzeit wieder das gleiche wählen.

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