Bei unserem ersten Besuch des Unger Musterhauspark in Werder hatten wir dem Haus von Bärenhaus nur einen kurzen Besuch abgestattet. Da wir damals noch auf dem Trichter waren einen Bungalow zu bauen, nahmen wir Infomaterial zu Bungalows mit. Der anwesende Ansprechpartner, Herr Erdmann, war gerade mit anderen Interessenten beschäftigt, so dass wir nur die Broschüren mitnahmen und eine Runde durchs Haus drehten.

Das erste Gespräch

Zwei Wochen später waren wir erneut im Musterhauspark. Das Thema Bungalow war inzwischen für uns abgehakt und wir hatten soeben einen nicht ganz so erfolgreichen Termin bei Bien-Zenker hinter uns gebracht. Nach einem Spontanplausch mit Herrn H. im Elk Musterhaus, schlenderten wir noch einmal durch die anderen Häuser. Ebenfalls durch das von Bärenhaus. Auch an diesem Sonntag war Herr Erdmann beschäftigt, so dass wir eigentlich nur noch einmal einen Abstecher in das Bad machen wollten, da wir dieses für sehr gelungen hielten.

Bad Musterhaus Werder

Bad des Bärenhaus Musterhauses in Werder (Quelle: Bärenhaus GmbH)

Auf dem Weg nach draußen sprach uns Herr Erdmann, der gerade seine Kundschaft verabschiedet hatte, dann kurz an. Aufgrund seiner sympathischen und witzigen Art, dauerte das Gespräch zwischen Tür und Angel dann doch wesentlich länger als erwartet. Wir lachten herzlich, erfuhren einige Dinge über die Bärenhaus GmbH und wie so eine Hausplanung mit Bärenhaus laufen würde.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern würde in einem ersten Termin sehr detailliert über die Anforderungen der Interessenten gesprochen werden. Nach einer ausgiebigen Nachbereitung durch Frau Erdmann, erhielte man dann, in ca. 2 Wochen, ein ausgearbeitetes Konzept nebst Angebot. Das Konzept würde in Form einer Präsentationsmappe erstellt auch diverse Visualisierungen des geplanten Hauses enthalten. Bei Vertragsschluss würde man diese dann ausgehändigt bekommen. Das alles hörte sich für uns sehr interessant an. Herr Erdmann schien uns als ein versierter Gesprächspartner mit genau dem richtigen Maß an flotten Sprüchen. Wir dachten uns, dass man so ein Planungsgespräch auch mit deutlich weniger Unterhaltungswert führen könnte und vereinbarten einen Termin. Diesen sollte dann allerdings Frau Erdmann halten, es kam jedoch anders.

Der erste Termin – Anforderungsanalyse

Zwei Wochen später hatten wir dann unseren Termin. Leider entschieden wir uns bei der Wahl der Route für die A10, auf der wir dann geschlagene zwei Stunden im Stau standen, da sich hier gerade ein schwerer Unfall ereignet hatte. Wir riefen sofort bei Frau Erdmann an und informierten über die Situation und dass wir nicht wüssten wie sehr wir uns verspäten würden. Da Frau Erdmann noch weitere terminliche Verpflichtungen hatte, spannte sie kurzerhand Herrn Erdmann ein. Mit zwei Stunden Verspätung fuhren wir dann endlich vor und wurden vom einem gut gelaunten Herrn Erdmann und einer prall gefüllten Kuchenplatte erwartet. Die passenden Heißgetränke, Kaffee für mich, Tee für meine Frau, waren schnell bereitet.

Herr Erdmann zauberte ein Planungsdokument hervor und fragte uns allerlei Dinge. So zum Beispiel was wir uns denn in einem solchen Haus wünschen würden. Im Gespräch entlockte uns Herr Erdmann außerdem weitere Details, an die wir alleine nicht gedacht hätten. Welche Dinge wären uns wichtig oder gar unverzichtbar. Wie solle das Haus aussehen und viele Aspekte mehr. Die Antworten hatten wir beide dann mit Stiften in unterschiedlicher Farbe festzuhalten. Anschließend sollten wir dann, auch wieder jeder für sich, Anforderungen priorisieren.

Für mich war z.B. eine symmetrische Front- und Rückansicht des Hauses wichtiger als Insektenschutz. Meine Frau gab dem das Thema Insektenschutz, welches bei Bärenhaus mit integrierten Insektenschutzrollos gelöst werden kann, eine höhere Priorität.

im Laufe dieser Analyse wurde dann auch ausgiebig über von Bärenhaus angebotene Ausstattungsmerkmale gesprochen und dort wo möglich, vorgeführt. Herr Erdmann gab bereitwillig Auskunft, auch wenn er z.B. beim Thema Heizungstechnik, ganz wie man es sonst von Politikern kennt, um die eigentliche Frage herumlavierte und nicht zu einer konkreten Aussage zu bewegen war.

Keine zwei Stunden später war dann der Anforderungsmarathon für Herrn Erdmann und uns beendet. Wir waren ganz schön geschafft, hatten aber den Eindruck bekommen, dass unsere Wünsche hier besonders ernst genommen würden. Herr Erdmann nannte uns einen Betrag, den unser Wunschhaus wohl nicht überschreiten würde. Wir freuten uns darüber, dass der Betrag in unserem Budget lag.  Nun galt es auf den Anschlusstermin, der direkt nach unserem nun startenden Urlaub im Musterhaus Königs Wusterhausen stattfinden sollte, zu warten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Per Mail über neue Artikel informiert werden!