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Laut Ablaufplan sollte die Genehmigungsplanung bis April abgeschlossen sein. Durch schnelle Zuarbeiten und eine Portion Leidensfähigkeit aller Beteiligten ist es nun tatsächlich so gekommen.

Der Vorabzug vom Lageplan ist fertig

Bereits in der vorvergangenen Woche hatte das mit der Genehmigungsplanung betraute Ingenieurbüro für Tragwerksplanung Hauske die Pläne an das von uns beauftragte Vermessungsbüro GiSEO weitergeleitet.
Dieses fertigte hieraus den Vorabzug vom amtlichen Lageplan. Am 23. März war es, schneller als in Aussicht gestellt, soweit. Der Vorabzug war fertig und musste nur noch durch das IfT Hauske abgenickt werden.

Um sicherzustellen, dass das auch zeitnah geschehen würde und wir nicht möglicherweise vergessen werden, griff ich zum Telefon und rief einmal durch. Dort wurde mir eine kurzfristige Prüfung in Aussicht gestellt. Parallel vereinbarten wir einen Termin für den 28.03.2017, um dann den Bauantrag zu unterzeichnen.

Nun mussten nur noch die Vorabzüge korrekt sein und pünktlich von Ludwigsfelde nach Bernau kommen. Kein Problem dachte ich, es gibt ja E-Mail. Aber weit gefehlt, die Vorabzüge mussten im Original, unterschrieben und gesiegelt, vorliegen. Ohne diese Pläne am Dienstag also kein Bauantrag im Amt am Mittwoch.

Also blieb ich am Ball und bat unseren Ansprechpartner beim Vermesser darum die Pläne am Freitag in Ludwigsfelde abholen zu dürfen.

Unser gewohnt freundlicher und geduldiger Ansprechpartner Herr B. von GiSEO hatte damit kein Problem. Allerdings müssten die Pläne noch vom Genehmigungsplaner auf Unstimmigkeiten geprüft und freigegeben werden, bevor diese in den Druck gehen könnten. Anschließend müsse noch das Siegel des amtlich bestellten Vermessers ihren Weg auf die Pläne finden. Dann allerdings hätten wir die Möglichkeit die Pläne bis 16 Uhr abzuholen.

Noch keine Freigabe vom Planer

Am Freitag Morgen fragte ich also bei GiSEO nach, ob denn bereits die Freigabe erfolgt wäre, was leider verneint wurde. Also erneut ans Telefon und das IfT Hauske freundlich an Prüfung und Freigabe erinnert. Diese wurde mir kurzfristig in Aussicht gestellt. Man würde uns in Kopie setzen, so dass wir wüssten, dass alles im Fluss wäre.

Als auch um 13 Uhr noch nichts fließen wollte, griff ich zur nächsten Eskalationsstufe und fragte per SMS an Herrn Hauske nach. Der Chef versprach sich darum sofort zu kümmern.

Vertrauensvoll machten wir uns auf den Weg nach Ludwigsfelde und durften dort beobachten, wie die erste Baugrube im Quartier 3.1 ausgehoben wurde und fuhren erstmalig mit dem Auto ans Grundstück.. Anschließend lungerten wir in der Bäckerei Dreißig herum und probierten eine dringend optimierungswürdige Eisschokolade. Alles Nachbessern half nicht, so dass wir auf lauwarme Cola umstiegen. Wir hoffen inständig, dass das nicht der einzige Ort in Ludwigsfelde ist, wo man einen Eisbecher bekommen kann.

Um 15:40 Uhr dann der Anruf von GiSEO. Der Vorabzug vom Lageplan in zigfacher Ausfertigung läge zur Abholung bereit. Beruhigt konnten wir dann wenige Minuten später mit den für unseren nächsten Termin benötigten Unterlagen nach Hause fahren.

Vorabzug vom Lageplan

Unser Vorabzug vom Lageplan in 6 Ausfertigungen

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Wir fahren stehen nach Bernau

Gestern dann begaben wir uns um 15:30 Uhr in den Stadtverkehr. In 90 Minuten von Berlin Schöneberg nach Bernau. Das hatten wir wenige Wochen zuvor locker unterboten.
Leider schien der Sonnenschein alle Auto- und Radfahrer auf Berlins Straßen zu ziehen, so dass der Navi nach einigen Minuten seine Schätzung der Ankunftszeit von zuerst 16:40, dann 16:50 und schließlich auf 17:15 änderte.

Wir kündigten unsere Verspätung telefonisch an, was Herrn Hauske zu einem kleinen Scherz ermunterte. Dieser ließ meinen Adrenalinpegel nach bereits 45 Minuten Autofahrt, auf lange nicht gekannte Werte schnellen.

„Wenn Sie sich verspäten, müssten wir einen neuen Termin ausmachen!“

…Pause mit Puls…

Ich fragte, etwas unentspannter als es mir anschließend lieb war, nach ob das sein Ernst sei. Er argumentierte mit Anschlussterminen, die er einhalten müsse.

…Pause und noch immer Puls…

Dann nahm er sich ein Herz und teilte mit, dass es kein Problem wäre und er auf uns warten würde. Er hätte einen Scherz gemacht.
Meine Stimme für den Comedypreis bekommt Herr Hauske nicht. Dennoch fuhren wir von da an dann etwas entspannter nach Bernau.
Der Bauantrag

In knapp unter 2 Stunden schafften wir dann die beachtliche Strecke von rund 30km. Andere schaffen es in der gleichen Zeit bis nach Hamburg.

Es darf unterschrieben werden

Im Konferenzraum Platz genommen, zählte Herr Hauske zuerst die von uns mitgebrachten Pläne durch und kam zu dem Schluss, dass wir derer genügend mitgebracht hätten. Anschließend erklärte er uns was wir denn nun in 6-facher Ausfertigung zu unterschreiben hätten.

Drei Ausfertigungen für das Bauamt, eine Ausfertigung für Firma Roth, eine für IfT Hauske und die letzte für uns. Los ging es mit dem eigentlichen Bauantrag. Es folgten zwei Formblätter für die Statistik, eines für die Einhaltung der EnEV und noch eines für die Rauchmelder. Weiter ging es mit der Feuerstätte (Kaminzug), die Zeichnungen vom Grundriss und zuletzt die von GiSEO gefertigten Vorabzüge vom Lageplan. Zum Dank durften wir einen sehr formschönen, wenn auch nach den ganzen Unterschriften sicher leeren Kugelschreiber behalten. 🙂

Meinen Plan den Bauantrag direkt im Anschluss nach Luckenwalde zu fahren und eigenhändig abzuwerfen, musste ich leider verwerfen, da das gesamte Antragswerk auch noch auf CD gebrannt werden musste. Ganz schön 90iger für meinen Geschmack, aber so läuft das eben. Herr Hauske versprach uns den Antrag dann am darauffolgenden Tag mit CD in die Post zu geben, so dass der Antrag dann bis Freitag in Luckenwalde angekommen sein sollte.

Es folgten noch ein paar Anekdoten bezüglich der zu erwartenden Bearbeitungsdauer, die unseren Optimismus etwas bremsten. Von Bauanträgen, deren Eingang erst nach vier Wochen durch irgendwelche Bauämter quittiert wurden, über sechsmonatige Bearbeitungspausen bis zu Bauämtern, die aufgrund der Antragsflut einfach mal 6 Wochen schlossen, um die vorliegenden Anträge abzuarbeiten, reichten die verheißungsvollen Geschichten. Hoffen wir das Beste.

Keine 45 Minuten später waren wir wieder draußen und fuhren entspannt die dreifache Strecke in der halben Zeit bis nach Hause. Zuletzt waren wir dann auch ganz froh, dass wir nicht noch einen Abstecher nach Luckenwalde nehmen mussten.

An dieser Stelle unser Dank, an Herrn Hauske und Herrn B. vom Vermessungsbüro GiSEO, die in den letzten Wochen ein wenig unter meinen ständigen Nachfragen und Erinnerungen zu leiden hatten. Zusammen haben wir nun allerdings das Ziel erreicht unseren Bauantrag noch vor April einzureichen.

So geht es nun weiter

Übernächste Woche haben wir nun einen Termin zur Bemusterung in der Bau-GmbH Roth Hauptquartier in Marzahn. Dort werden wir uns anschauen, was am Haus noch feingetuned werden muss und wie denn bestimmte Details tatsächlich werden sollen. Bis dahin müssen wir uns für einen Kaminofen entschieden haben. Außerdem haben wir echte Probleme einen GaLa-Bauer zu finden, der Kapazitäten hat uns überhaupt ein Angebot zu unterbreiten. Einige winken direkt ab. Manche GaLa-Bauer behaupten, dass sie unsere E-Mail nicht erhalten würden oder antworten einfach überhaupt nicht. Das könnte Futter für einen künftigen Beitrag geben. Über Tipps zu vernünftigen GaLa-Bauern, würden wir uns in den Kommentaren freuen.

Außerdem müssen wir uns noch um Versicherungen kümmern, Fliesen auswählen und, und, und.

2 Antworten

  1. Inga Wagner sagt:

    Na da bin ich mal gespannt wie lange das Bauamt braucht.

    LG, Inga

  2. Daniel sagt:

    Dann wünsche ich euch viel Erfolg mit dem Bauamt, ab jetzt läuft die letzte „ruhige“ Phase vor dem Umzug ;). Bei uns soll im April die Genehmigung einflattern, abgegeben wurde der Antrag ende Dezember.

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