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Beginnend mit der Feststellung, dass beim Bau alles teurer wird, als gedacht und wir ohnehin sehr naturverbunden sind, haben wir einen radikalen Entschluss gefasst und werden ab Mai auf unser Grundstück ziehen.

In den letzten Wochen sind die vormals vagen Pläne des Projektes immer konkreter geworden. Die angenommenen Baukosten, obwohl seinerzeit bereits pessimistisch geschätzt, scheinen doch höher als geplant zu werden.

Mehrkosten

Angefangen bei der Bodenplatte, die nun biegesteif und durch zusätzlichen verdichteten Füllboden unterfüttert werden muss, was mit rund 5.000€ zu Buche schlägt.

Der Kamin, der raumluftunabhängig und mit einem Unterdruckwächter versehen sein muss, was uns rund 1.500€ mehr kosten wird.

Die Mehrkosten werden hier mit Sicherheit nicht halt machen. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Irgendwo muss man schließlich sparen, wenn man keine Abstriche am Traumhaus machen möchte.

Der Plan

Mitte Februar kam uns dann die Idee, wie wir Kosten einsparen könnten, um die Mehrkosten bereits jetzt gut aufzufangen.

Wir kündigen unsere Wohnung und ziehen aufs Grundstück!

Gerade das Wetter am letzten und diesem Wochenende stimmen uns sehr positiv, dass dieser Schritt der richtige ist.
Als naturverbundene Camper haben wir ohnehin alles, was wir für das Überleben draußen benötigen parat. Ein Nachmieter für unsere Wohnung war bei der Wohnungsnot in Berlin schnell gefunden.

Im Gegenzug dafür, dass unser Nachmieter bereits im Mai einziehen darf, wird er die Renovierung übernehmen. Hierdurch werden wir unsere Kaution für die Mietwohnung voll in das Projekt Hausbau einbringen können.

Da wir uns im Haus ohnehin zu einem großen Teil neu einrichten wollen, werden wir nun das überschüssige Mobiliar bei eBay und eBay Kleinanzeigen verhökern.
Bis auf unsere Kleidung und Papiere, die wir bei unseren Kindern lagern dürfen, werden alle anderen Habseligkeiten wie z.B. Geschirr, Erinnerungsstücke und Heimelektronik kostengünstig in einem Lagerraum untergebracht.

Überschlägig gerechnet werden wir durch diese Maßnahmen jeden Monat rund 1.500€ an zusätzlichen liquiden Mitteln freimachen, die wir dann voll in unser Haus stecken können.
Schöner Nebeneffekt, wir sind dann die Ersten, die im Rousseau Park wohnen werden. Wer hätte damit gerechnet?

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Praktischer Nebeneffekt

Einige der künftigen Nachbarn haben uns schon darum gebeten sie dann mit Fotos ihrer Baustellen zu versorgen und auch mal nach dem Rechten zu sehen. Da wir derzeit weder Bauwasser noch Baustrom haben, dürfen wir uns für diesen Dienst bis dahin an dem der Nachbarn bedienen. Toll, wie schon jetzt eine nachbarliche Gemeinschaft entsteht, die sich gegenseitig unterstützt.

Leider wird die Berichterstattung hier im April dadurch ein wenig vernachlässigt werden müssen. Zu viel Mobiliar muss noch fotografiert und zum Kauf angeboten werden.

Derzeit noch zu haben sind (Fotos und Links zu den Anzeigen folgen in den nächsten Tagen):

  • Diverse Leuchten
  • Ledercouch 2 und 3-Sitzer mit Relaxfunktion
  • Couchtisch
  • Massiver Esstisch aus gekalkter Akazie mit sechs passenden, gepolsterten Stühlen und Anrichte
  • Kleiderschränke 2m x 2,46m und 4m x 2,46m
  • 4 Stück Hochlastregale 0,5 x 2m
  • uvm.

Bei Interesse an gut erhaltenem Mobiliar zu fairen Preisen, freuen wir uns über Meldungen in den Kommentaren oder eine E-Mail an:

aprilapril@unserbaublog.de

Update:

War natürlich nur ein Aprilscherz. So leidensfähig und naturverbunden sind wir dann doch nicht. 😉

3 Antworten

  1. Inga sagt:

    Na denn, viel Spaß. April, April…

    LG Inga

  2. Sören sagt:

    Ich wollte Euch auch schon fast Brot und Salz zum Einzug vorbeibringen! 😉
    VG Sören

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