Die letzten Tage vor dem Umzug waren besonders arbeitsreich und von wachsendem Chaos begleitet. 2 Tage bis zum Umzug, bekamen wir dann doch noch arge Zweifel, dass es eine gute Entscheidung gewesen war, den Umzug auf den 20.01.2018 zu legen.

Umzugsvorbereitungen

Bereits kurz nach dem Jahreswechsel hatten wir uns Umzugsmaterial von dem von uns ausgesuchten Umzugsunternehmen kommen lassen und angefangen unseren Hausstand zu verpacken. Kurz darauf verwandelte sich unser wohlgeordneter Haushalt in ein Kistenchaos. Das Esszimmer wurde zum Lager umfunktioniert. Die Müllcontainer waren ständig voll. Wer das wohl war?

80 Umzugskartons, 8 Kleiderkisten, 2 Rollen Luftpolsterfolie, Strechfolie und Papier bis zum Abwinken. Viel zu viel, hatte ich gedacht. Eine Fehleinschätzung, wie sich herausstellen sollte, so dass wir uns noch einmal 20 Kartons liefern lassen mussten.

Und dabei waren wir der festen Überzeugung gar nicht sooo viel Kram zu haben.

Der erste Höhepunkt des Kistenwahns war dann am Mittwoch vor dem Umzug erreicht. Familiäre Hilfe war zum Ausräumen der Küchenschränke angerückt und machte noch mehr Kartons voll.

Donnerstag, 19.01.2018

Während der Malertrupp unser Haus fertig streichen sollte (Donnerstag sollte der letzte Tag des Malers sein), kam unser Kumpel Roger, seines Zeichens Tischler und Allroundhandwerker dann am Donnerstag und zerlegte unsere Kleiderschränke und unsere Küche in ihre Einzelteile.

Wieso das Ganze? Unsere Küche ist keine vier Jahre alt und sollte im Haus dann um weitere Elemente erweitert werden. Also hieß es Küche abbauen und gut verpacken, damit die Lackfronten keine Ditscher bekommen.

Abbau der Küchenschränke

Abbau der Küchenschränke

Während Roger also fleißig am Holz und Glas werkelte, kümmerte ich mich darum unsere Leuchten von den Decken zu nehmen und durch Baufassungen zu ersetzen. Die Nachmieter sollen ja direkt loslegen können.

Anschließend kümmerte ich mich ums Packen meiner letzten Kisten, sowie das Abbauen und Verstauen des Technikparks und half dann und wann Roger.

Nachdem wir Roger verabschiedet hatten fuhren wir dann noch zum Haus, um die fertig gestrichenen Wände zu bewundern.

Fertig müsste eigentlich anders aussehen

Und tatsächlich hatten wir nun nicht nur mit Vlies beklebte und weiß gestrichene Wände. Alle Zimmer waren farblich gestaltet, außer dem Bad, dem HWR, der Küche und dem Wohnbereich. Also den für Freitag wichtigsten Bereichen. Während das Badezimmer und der HWR gänzlich unberührt geblieben waren, war im Wohnbereich immerhin eine Wand gestrichen. Der Rest erstrahlte noch immer in weiß.

Der Maler war ganz offensichtlich nicht fertig geworden!

Da der Donnerstag als letzter Tag für den Maler fixiert gewesen war, hatten wir die Baufeinreinigung für Freitag terminiert. Wie sollte das bitte gehen?

Baufeinreinigung und noch immer den Maler in der Hütte, Prost Mahlzeit!

Um dem Ganzen den Hut aufzusetzen war für Freitag außerdem die Lieferung unserer Möbel terminiert.

Im Überschwang unserer Freude formulierte ich direkt eine nicht ganz so freundliche und entspannte SMS an unseren Maler.

Dennoch erfreuten wir uns an dem, was schon fertiggestellt worden war. Insbesondere unser Mut das Gäste/Arbeitszimmer komplett in Petrol streichen zu lassen, wurde in unseren Augen belohnt.

Insgesamt überwog dann aber doch das schlechte Bauchgefühl wegen des straffen Zeitplans.

Es folgte eine unruhige vorletzte Nacht, in der ich mir bereits verschiedenste Schreckensszenarien ausmalte.

Galerie

Die Galerie ist in unseren Augen sehr gut gelungen.

Arbeits/Gästezimmer in Petrol. Wir finden es ist richtig toll geworden.

 

 

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