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So, oder ähnlich würden wohl einige Blätter eines uns allen bekannten Verlages titeln. Ganz so schlimm war es dann aber tatsächlich nicht.

Sturmtief Paul hat ganze Arbeit geleistet.

Seit dem Verlust unseres Berges ist die höchste Erhebung auf dem Grundstück ja das Bauschild von Roth Massivhaus, um dessen Aufstellung wir im März ersuchten. Sturmtief Paul hatte nun unser Bauschild umgelegt und damit die erste Bauleistung von Bau-GmbH Roth auf unserem Grundstück zerstört.

Bauschild umgelegt

Ein Bild des Schreckens. Minutenlange Aufstellarbeit in Sekunden zunichte gemacht.

Glücklicherweise wurden wir durch einen künftigen Nachbarn über diese Tragödie informiert (Danke Henric). Wie man sehen kann, wurde bei der Aufstellung nicht ausreichend für angemessene Standfestigkeit gesorgt. Ein einzelner Betonblock ist anscheinend seiner tragenden Rolle nicht gewachsen.

Begutachtung und Wiederaufbauarbeiten

Gestern haben wir dann das volle Ausmaß des Schadens begutachtet und auch gleich für den Wiederaufbau Sorge getragen. Dabei handelte es sich dabei dann um den ersten Handschlag, den wir auf dem Grundstück machten.

Insgesamt meinen wir die Positionierung des Betonblockes ingesamt so optimiert zu haben, dass Paul bei einem zweiten Sturm nun keinen Erfolg mehr hätte.

Baustellenschild wieder aufrecht

Nun hat alles wieder seine Ordnung. Kaum zu glauben, wie schwer so ein kleiner Betonblock ist.

Und weil wir schon vor Ort waren, erfreuten wir uns an unserer Wildwiese. Unsere Disteln, an denen wir anscheinend ein Monopol im Rousseau Park haben, sind ganz erstaunlich gewachsen und bieten den Bienen der Ahrensdorfer Heide einen üppigen Vorrat an Pollen.

Es wird der letzte Sommer sein, denn im nächsten (so alles gut geht) wird es keine Disteln mehr auf diesem Grundstück geben!

Distel mit Biene

Endlich mal nicht nur Gänseblümchen, dachte sich diese Biene.

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Erholung auf dem LuFest

Da wir dann schonmal vor Ort waren und nach getaner Arbeit dringend einer Stärkung bedurften, fuhren wir dann anschließend zum LuFest und schauten uns dort einmal um. Bei einem kühlen Getränk genossen wir die kurz durch die Wolken stoßende Sonne und hörten einem Udo Jürgens Double bei seinen Bemühungen zu, Ludwigsfelde vom Hocker zu reißen.

Es gelang ihm nicht wirklich, was offensichtlich nicht der Stimmung der Besucher, sondern eher seiner mittelprächtigen Gesangsdarbietung geschuldet war. Da halfen auch nicht ein originalgetreuer Anzug mit rotem Futter oder der obligatorische Bademantel.

Insgesamt machte das LuFest auf uns einen schönen Eindruck. Kein halbherzig hingeschustertes Straßenfest mit Chinapfanne und Billigklamotten, wie man sie in Berlin in der Sommerzeit in allen möglichen Stadtteilen findet.

Wir hatten Spaß und konnten uns dann schonmal ganz inkognito als zukünftige Ludwigsfelder fühlend unter die Bestandseinwohnerschaft mischen. Ich glaube wir haben es geschafft nicht als Berliner aufzufallen.

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