Als wir schon wussten, dass wir im Rousseau Park bauen wollen und schon mit einigen Anbietern gesprochen hatten, wurden wir auf Luxhaus aufmerksam.

Kontaktaufnahme

Wir füllten das Kontaktformular auf der, meiner Ansicht nach ansprechenden Website von Luxhaus aus und erhielten prompt eine automatische Rückmeldung. Hierin war ein Link zu einer persönlichen Infobox. Dabei handelte es sich um einen geschützten Bereich des Luxhaus Webauftritts, in dem allgemeine Informationen und eine Broschüre zu finden waren.
Meiner Ansicht nach zeitgemäß umgesetzt, ich war positiv gestimmt. Einen Tag später erhielten wir eine E-Mail von einer Vertriebsassistentin. Diese schlug uns einen Termin für ein Gespräch mit dem für uns zuständigen Verkäufer, Herrn C., eine Woche später vor.

Der Termin

Der 6.9.2016, es war herrliches Wetter und unser letzter Urlaubstag.
Da wir aber zu 14 Uhr Herrn C. erwarteten, war unser Aktionsradius etwas eingeschränkt, so dass wir uns entschlossen die Wohnung zu wienern.
Als Herr C. um 14:30 Uhr noch immer nicht eingetroffen war, entschloss ich mich ihn einmal anzurufen und herauszufinden, wie groß die Verspätung denn sein würde. Ich erreichte Herrn C. im Auto.
Als ich darauf ansprach, wann wir denn mit ihm rechnen dürften, entgegnete er, dass wir ihm ja abgesagt hätten, er also deswegen wieder kehrt gemacht hätte und zurück auf dem Weg nach Bielefeld wäre!
Kurzer Schock, Erstaunen und aufkeimender Groll, sowie die Rückmeldung, dass wir es nicht gewesen seien, die abgesagt haben.
Stille in der Leitung. Herr C. versprach sich etwas einfallen zu lassen und sich in den nächsten Minuten wieder bei uns zu melden.
30 Minuten später hatten wir noch immer keine Rückmeldung. Wir entschlossen uns, dann wenigstens noch den verbleibenden Nachmittag draußen zu verbringen.
Als wir dann auch nach weiteren 2 Stunden kein Lebenszeichen von Herrn C. erhielten, versuchte ich noch einmal ihn zu erreichen und landete auf der Mailbox.

Der Tag danach

Am nächsten Morgen rief Herr C. dann als Antwort auf meine Nachricht hin an.
Er entschuldigte sich für die Sache vom Vortag. Die Vertriebsasssitenz hatte wohl vergessen den Termin einzutragen und wäre inzwischen im Urlaub.
Aufgrund der hohen Nachfrage sei er zur Zeit völlig überlastet, auf seinem Handy gingen täglich 150 Telefonate ein. Er fühle sich wie jemand, der morgens ein Geschäft aufschließt und 150 Kunden vor der Tür stehen hat, mit dem Wissen, dass er der einzige Mensch an der Kasse bleiben würde.
Erneut versprach er uns Unterlagen zukommen zu lassen, aus denen wir mögliche Haustypen und Grundrissvorschläge ersehen könnten. Damit wären wir dann zu einem potentiell in der Zukunft stattfindenden Termin bereits einen Schritt weiter.
Leider erhielten wir weder diese Unterlagen, noch meldete sich Herr C. noch einmal bei uns. Also stellten wir unsere Bemühungen der Informationsbeschaffung bei Luxhaus ein.

Wie zufrieden sind Sie mit unserem Service?

Einige Wochen später hatte ich dann eine Einladung zu einer Umfrage von Luxhaus im Postfach. Wie zufrieden wir bis hierher mit Luxhaus wären.
Eine solche Vorlage nicht anzunehmen entspricht nicht meiner Persönlichkeit, also nahm ich mir die Zeit und antwortete wahrheitsgemäß 😉
Zeit ging ins Land und ich dachte bereits lange nicht mehr an Luxhaus, als ich dann eines Tages einen Kollegen von Herrn C. am Telefon hatte.

Er begann das Gespräch ganz entspannt mit: „Sie haben sich über Herrn C. beschwert!“
Etwas verdattert ob der forschen Grußformel, erläuterte ich ihm den Hergang und dass ich nur einer Einladung zu einer Umfrage gefolgt wäre. Hierin hätte ich darauf verwiesen, dass Herr C. wohl zu überlastet wäre, um potentielle Interessenten angemessen zu betreuen.
Wer fragt, muss eben mit einer Antwort rechnen.
Auch er erläuterte, dass Luxhaus im Vertrieb derzeit sehr viel zu tun hätte und alle über beide Ohren in Arbeit stecken würden.
Seine anschließende Frage danach, ob wir denn nun mit Luxhaus bauen wollten, konnte ich nur entgegen, dass wir das nicht wüssten.
Schließlich hatten wir bis zum Tage keinen Katalog o.ä. erhalten.
Daraufhin schlug er eine andere Strategie ein.

Können Sie sich das überhaupt leisten?

„Können Sie sich das überhaupt leisten?“, war seine Frage. Erneut schaffte es mein Gesprächspartner mich kurze Zeit sprachlos zu bekommen.
„Nein, meine Frau und ich leben von ALG II, wir dachten wir bauen jetzt mal ein Haus.“, rutschte aus mir heraus.  Kurze Zeit später, wieder ernst geworden, legte ich nach, dass wir der Ansicht wären, dass wir es uns leisten könnten.
Er relativierte seine Frage und führte an, dass die im März 2016 in Kraft getretene Wohnimmobilienkreditrichtlinie einigen potentiellen Bauherren den Traum vom Eigenheim verhageln würde.
Ungerne würde er sich bemühen wollen, wenn sich später dann heraustellte, dass wir gar keine Finanzierung auf die Beine gestellt bekommen würden.
Wir vereinbarten, dass er uns seine Kontaktdaten und Informationsmaterial zukommen lassen würde und wir uns dann bei ihm melden könnten.

Wie nicht anders zu erwarten erhielten wir weder Kontaktdaten noch Informationsmaterial. Allerdings auch keine weitere Einladung zu einer Umfrage. Schade eigentlich.

Aber damit war auch das Thema Luxhaus für uns erledigt.

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