Ein ehemaliger Kollege und seine Frau haben im vergangenen Jahr mit dem Bauunternehmen Akost ganz erfolgreich und zu Ihrer Zufriedenheit ein hübsches Norwegerhaus errichten lassen. Die Website der Akost GmbH, wenn auch nicht ganz frisch wirkend, liefert einen guten Eindruck, was man bei Akost erwarten darf und räumt mit Vorurteilen auf.

Dass ein Norwegerhaus nicht nach Blockhütte aussehen muss, findet man dort sehr schnell heraus.

Ranafjord von der Akost GmbH

Geirangerfjord aus der Fjord Serie der Akost GmbH. (Quelle: Akost GmbH)

Die Bauweise

Akost baut in Holzständerbauweise direkt auf der Baustelle und nicht im Werk. Ist erst einmal der Keller oder die Bodenplatte fertig, verarbeiten dann zwei(!) Zimmerleute LKW Ladungen Holz.
Die Zwischenräume des Holzständerwerkes werden mit Dämmung ausgefüllt. Anschließend außen mit feuchtigkeitsbeständigen Holzfaserplatten und Schalungsbahnen versehen. Dann wird die Fassade, je nach persönlicher Präferenz, mit Holz verkleidet, verputzt oder verklinkert.
Innen wird das Holzständerwerk mit einer Lage Holzwerkstoff- und danach Gipskartonplatten beplankt.
Insgesamt punktet Akost mit einer kurzen Bauzeit von nur 15 bis 18 Wochen!
Weiterer Vorteil ist, dass die Außenwände bereits die Dämmung enthalten, somit nur 25 cm dick sind und trotzdem die aktuelle EnEV einhalten. Mit der passenden Bodenplatte ist auch KfW 55 keine Herausforderung.
Akost bietet zwei verschiedene Baureihen an: Klassische Norwegerhäuser findet man, wenn man sich bei den Boreal Häusern umsieht. Moderner und daher eher unserem Geschmack entsprechend, waren die Häuser der Fjord Reihe.

Die Beratung

Um den Vertrieb der Akost Häuser in der Region Berlin-Brandenburg kümmert sich Herr Schöbel, dessen Musterhaus in Berlin-Schöneiche steht. Auf unsere Anfrage per Kontaktformular wurde sehr zügig und freundlich geantwortet. Die Rückmeldung per E-Mail enthielt direkt auch die Bauleistungsbeschreibung und eine Preisliste. Ganz hervorragend, da wir uns dadurch schon einmal Gedanken machen konnten, was denn da so auf uns zukommen könnte. Da wir noch ganz am Anfang unserer Reise waren, hatten wir uns noch nicht auf einen Haustyp festgelegt.

Berlin-Brandenburg war damals gerade in Sommerferien, so hatten wir Glück und konnten sehr kurzfristig bei Herrn Schöbel vorbeischauen. Das Musterhaus, vom Typ Geirangerfjord, gehört zur Fjord Linie und sieht „trotz“ Holzverblendung wie ein amtliches Haus aus. Auch innen hat man nicht das Gefühl in einer Pappschachtel zu stehen. Wir hatten gleich den Eindruck, dass man sich in einem solchen Haus wohlfühlen könnte. Bereits in der ersten Minute erfassten wir, dass Herr Schöbel nicht nur Häuser verkauft, sondern auch voll von den von ihm vertriebenen Produkt überzeugt ist.

So war es auch kein Wunder, dass er davon berichtete gerade zum wiederholten Male mit Akost zu bauen. Diesmal sollte es ein Bungalow werden.

Klare Ansagen

Sehr positiv war außerdem, dass er im Gespräch sehr offen war und keinen Hehl um seine Überzeugungen machte. Schnitt man eines der Themen an, bei denen Herr Schöbel eine andere Überzeugung hatte, legte er diese auch ganz klar, dabei aber immer sehr freundlich, dar.

Nach der Frage ob man statt Holzfenstern auch Kunststofffenster haben könnte, gab es ein klares: „Kunststofffenster verbauen wir nicht!“, allerdings gefolgt von einer ausführlichen und nachvollziehbaren Argumentation. Inzwischen trauern wir den tollen Holzfenstern sogar ein wenig nach.

Angesprochen auf Wärmepumpen  erhielten wir die Rückmeldung, dass derzeit wirtschaftlich eigentlich nur  Brennwertthermen Sinn machen würden. Würde die Bauherrschaft aber darauf bestehen , dann wäre auch der Einbau einer Wärmepumpe ohne Weiteres möglich. Andere Anbieter, mit denen wir erst später sprachen, vertraten übrigens die gleiche Meinung.

Da Herr Schöbel unser erster Ansprechpartner bzgl. Hausbau war, sah er sich gezwungen uns erst einmal auf Stand zu bringen. So ging er mit uns die gesamte Liste der zu erwartenden Baunebenkosten durch. Dann ging es weiter zur Auswahl eines für uns passenden Hauses und direkt weiter zur Grundrissplanung zu der er tolle Ideen beisteuerte. Dabei konnte Herr Schöbel auch auf Fotos von bereits gebauten Häusern zurückgreifen, um zu visualisieren, wie denn bestimmte Dinge in Realität aussehen würden. Zum Abschluss der Beratung, nach rund 2,5 Stunden, hielten wir ein Angebot, Kontaktdaten eines Finanzierungsberaters, die Liste der zu erwartenden Baunebenkosten, Grundrisse und Ansichten des geplanten Hauses in Händen.

Die Bauleistungsbeschreibung der Akost

In der Bauleistungsbeschreibung war klar dargestellt, dass die kompletten Malerarbeiten inklusive des Verspachtelns der Gipskartonstöße, die Bodenbeläge, sowie die Isolation der Gipskartonwände im Bad durch uns hätten ausgeführt oder fremdvergeben werden müssen. Auch in Bezug auf die Elektroanlage wären im Standard sehr viele Wünsche übriggeblieben, so dass ein entsprechender Planvorhalt im Budget für den Innenausbau hätte gebildet werden müssen. Möchte und kann man sehr viel in Eigenregie abhandeln, ganz sicher eine tolle Möglichkeit, um Geld zu sparen. Für uns stellte das allerdings einen Unsicherheitsfaktor dar.

Weitere Gespräche

Im weiteren Verlauf unserer Findungsphase wechselten wir dann später den gewünschten Haustyp und mehrfach die Ausstattung. Zuletzt sollte es die Stadtvilla Sunnfjord mit Putzfassade und damit in der Optik eher an den Haustyp Geirangerfjord angelehnt sein.

Die Stadtvilla Sunnfjord aus der Fjord Serie der Akost GmbH

Die Stadtvilla Sunnfjord aus der Fjord Serie der Akost GmbH. (Quelle: Akost GmbH)

Herr Schöbel und zwischenzeitlich auch seine Tochter, berieten uns jederzeit zuvorkommend und schnell, obwohl wir sicher recht anstrengende Interessenten waren.

Beim zweiten Termin lud uns Herr Schöbel spontan in sein Auto ein und fuhr mit uns zur nahe gelegenen Baustelle eines Sunnfjord Hauses. Schräg gegenüber wurde zudem ein Lysefjord gebaut. Die Möglichkeit zwei solcher Häuser in der Bauphase von innen zu besichtigen hatten wir nicht erwartet und  waren ganz begeistert vom Gebotenen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir uns annähernd sicher mit Akost bauen zu wollen.

Wir entscheiden uns um

In den darauffolgenden Wochen hatten wir noch diverse Gespräche mit anderen Anbietern. Einer versprach dabei mehr Planungssicherheit und Bequemlichkeit. Hinzu kam, dass wir in einigen Blogs gelesen hatten, dass so ein Holzhaus so gute Dämmeigenschaften aufweist, dass es im Sommer auch innerhalb weniger Tage sehr schön aufgeheizt wäre. Dies brachte den Punkt Verschattung in den Fokus. Akost verbaut keine Rolläden. Stattdessen hätte man Raffstores wählen können. Diese wären allerdings bei der großen Anzahl Fenster insgesamt sehr teuer geworden, so dass diese für uns flach fielen. Da wir wussten ohne Keller bauen zu wollen, würden wir auf einen möglichst geräumigen Spitzboden angewiesen sein. Die Schnittzeichnungen wiesen allerdings nur rund 110 cm als maximale Höhe im Boden hin. Zu wenig, wie wir meinten.

Kleine Punkte, die sich bestimmt, zumindest teilweise, noch hätten klären lassen. Da uns aber das Versprechen der besseren Planungssicherheit und Bequemlichkeit zur Entscheidung für einen anderen Anbieter führten, entschieden wir uns gegen Akost.

Wir danken Herrn Schöbel für seine Beratung und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Akost GmbH
Niederlassung Berlin
Frank Schöbel

Musterhaus Berlin-Schöneiche
Grätzsteig 12
15566 Schöneiche

Telefon: 030 / 64 92 725
Telefax: 030 / 64 388 651
Mobil: 0172 / 38 11 617
E-mail: frank-schoebel@boreal-hausbau.de

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